Pflanzenkläranlage

Ein Großprojekt in der Geschichte des Traunsteinhauses stellte die Errichtung einer biologischen Pflanzenkläranlage dar.1992 wurde der eben neu gewählte Obmann Rudi Thanner – ohne vorhergehende Auflagen – mit einem Verwaltungsstrafverfahren konfrontiert: die seit Jahrzehnten bestehende und genehmigte Abwasserbeseitigung wurde nicht mehr akzeptiert. 
 

Die Naturfreunde Gmunden wurden aufgefordert, umgehend eine umweltfreundliche Variante der Abwasserbeseitigung zu realisieren.
 

In einer Bauzeit vom 21. 8. bis 10.10.1995 stand diese Großinvestition von rund 3,3 Millionen Schilling betriebsbereit unterhalb des Naturfreundehauses. Die Planung und Bauleitung lag beim Büro Dipl. Ing. Hans Heinz Machowetz, die STRABAG – Steyrermühl war federführend bei den Erd-, Baumeister- und Professionistenarbeiten.

 

Über 215 Tonnen Baumaterial brachten Helikopter im Dauereinsatz zur Umweltbaustelle. Mit 1519 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden trugen die Mitglieder und Funktionäre der Naturfreunde Gmundenowie viele freiwillige Helfer wesentlich zum Bau dieser Pflanzenkläranlage bei, welche sich bis heute bestens bewährt.Die Gmundner Ortsgruppe entschied sich nach Durchrechnung aller vorliegenden Möglichkeiten für die teuerste, aber ökologisch beste Ausführung als Pflanzenkläranlage mit einem Betriebsgebäude und Solarkraftwerk sowie drei Abwasserteichen und 63 m Pflanzenbahnen mit 1 % Gefälle.

Schema Planzenkläranlage